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Gartenleben Freiburg

von Monika Rubsamen 09 Jan, 2018

Letztes Wochenende rief der NABU (Naturschutzbund ) zur Zählung der Wintervögel auf. Da ich ca alle 2 Tage im Lesegarten und in unserem die Vögel füttere kam mir die Idee daran teilzunehmen. Allerdings stellte ich mir die Vogelzählung eher langweilig vor. Nichtsdestotrotz besorgte ich mir vom NABU eine Zählhilfe für Wintervögel. Die entpuppte sich als sehr hilfreich, da einige Wintervögel darauf bunt bebildert waren. Ich kenne zwar einige Vögel beim Namen, aber so ganz genau bin ich da nicht firm.

Also zog ich am Samstag nachmittag bei Sonnenschein mit Bleistift und der Zählhilfe für Wintervögel in den Lesegarten. Zuerst befüllte ich die 2 von unserem Hausnachbar selbstgebauten Vogelhäuser mit Vogelfutter und hing noch ein paar Meisenknödel und eine große Nussstange auf. Dann setzte ich mich bequem auf die Holzbank in die Sonne, sodaß ich beide Vogelhäuser im Blick hatte. Zuerst passierte nix! Ich sah mir nochmal die Vogelbilder an um schnell reagieren zu können. Plötzlich zwitscherte ein Vogel los und mehrere kamen angeflogen. Das waren Kohlmeisen und ich war überrascht von der Stimme und dem Laut dieser Tiere. Zu dritt saßen sie neben der Hütte im Vogelhaus und ließen es sich schmecken! Eine Blaumeise flog zur Nussstange. Ein Schwarm Haussperlinge, auch Spatz genannt, setzten sich zu sechst in das andere Vogelhaus. Zwei Amseln kamen hinzu, die auf dem Boden saßen und die Kohlmeisen warfen den Amseln Futter auf den Boden! Alles sah sehr harmonisch unter den Tieren aus. Sie sorgten füreinander. Zwischendurch flogen sie in einen benachbarten Baum und rieben sich die Schnäbeln an der Rinde sauber. Ein Buchfink tauchte alleine auf. Ein Buntspecht ließ sich blicken und futterte gemeinsam mit den Kohlmeisen. Ein Dompfaff, genannt auch Gimpel war auch zum Essen da.

Schlußendlich waren 4 Kohlmeisen, 6 Haussperlinge, 4 Blaumeisen, 2 Amseln, 1 Buchfink, 1 Gimpel und ein Buntspecht im Lesegarten zum Essen.

Ich hätte nicht gedacht, dass Vögel zu beobachten so spannend sein kann, wie sie geflogen sind, die Laute der Tiere und das Sozialverhalten, dass eben die Amseln am Boden nicht leer ausgingen überraschte und beeindruckte mich doch sehr. Ich schickte meine Zählung zuhause an den NABU.

Später ging ich noch in unseren Garten um das Vogelhaus aufzufüllen, die Töne, die die Vögel machten, konnte ich jetzt gut zuordnen ohne die Vögel zu sehen!

Alles in allem ein gelungener Nachmittag und zum Nachmachen empfohlen!

von Gabriele Senger 17 Dez, 2017

Ein Blick aus dem Fenster am frühen Morgen zeigte ein verschneites Freiburg. Dächer und Wiesen waren mit einer dünnen Schicht Schnee bedeckt. Märchenhaft!!!

Leider verwandelte sich der Schnee um die Mittagszeit in Regen und somit fiel unser Märchennachmittag buchstäblich "ins Wasser." Den vorbereiteten Glühwein und die Kekse verspeisten wir daher unter einem festen Dach im Trockenen ohne die geladenen Gäste.  

Wir hoffen auf einen sonnigen Frühling und werden unsere Aktion dann wiederholen.


Und das war geplant:
Lesegarten 499 wird zum Märchengarten!
An diesem Nachmittag sollten für für Kinder und Eltern verschiedene Märchen vorgelesen werden. Es sollte Kinderpunch, weihnachtliches Gebäck und eine "Lichtmeditation" für Pflanzen und Tiere geben.
Bei der Lichtmeditation werden Kerzen angezündet, jedes Kind kann dabei an ein Tier oder eine Pflanze denken, was es schützen möchte oder besonders mag, und dessen Erhalt ihm wichtig ist. Es geht um das Bewusstsein, mit der Natur achtsam umzugehen.

von Monika Rubsamen 02 Dez, 2017

Neulich im Garten am 2. Dezember kurz vor 16 Uhr trauten wir unseren Augen nicht. Oben im Baum saß ein bunter Vogel. Wir waren begeistert von seiner roten Brust, ein leuchtendes rot. Das passte an diesem Tag sehr gut zum blauen Himmel. Wir fragten uns was ist das für ein Vogel? Zuerst dachten wir, der ist einem Käfig entflogen, er erinnerte uns an einen tropischen Vogel. Der bunte Vogel war deutlich größer, als eine Meise. Seine Rufe sind schwer zu beschreiben, jedoch ähneln sie einem Kleinkind.

Zuhause schauten wir in unserem schlauen Vogelbuch nach. Und tatsächlich fanden wir heraus, es war ein Dompfaff. So ein Vogel hatten wir bis jetzt noch nie gesehen. Schön, dass die Natur eine solche Vielfalt hervorbringt und das mitten in der (Groß) Stadt!

 
von Susanne Huber 27 Nov, 2017

Am 27. November war Gartenleben zum Runden Tisch der urbanen Gärten eingeladen. Veranstalter war das Garten- und Tiefbauamt, für Gartenleben haben Corinna Dallmann und Susanne Huber teilgenommen.

Es gab einen Kurzüberblick über die „urbanen Gärten“, wobei die verschiedenen Gruppen sich vorstellen und über neue Entwicklungen und Probleme berichten konnten.

Herr Liesen vom Stadtplanungsamt hielt einen Vortrag zum Thema „Konzept und Entwicklung von Kleingärten und Flächen für andere gärtnerische Nutzungen“. Dabei ging es vor allem um die geplante Erweiterung und Gestaltung der Kleingartenanlage im Moosacker (St. Georgen).

Bodo Kaiser hat den Film „Sehnsucht nach Eden“ von Bodo und Niels Kaiser vorgestellt und ein paar kurze Sequenzen daraus gezeigt. Der Film ist ein „agri-kultureller Streifzug durch Freiburg und seine Umgebung. Es geht um städtische Naturerfahrung, Selbermachen, Begegnung und Gemeinschaft…“

 

Es gab noch verschiedenen Kurzbeiträge, einer von Gartenleben , indem wir unser Konzept und den Lesegarten vorstellen konnten.

 

von Monika Rubsamen 06 Nov, 2017
Im Frühjahr 2016 holten wir einen Igel aus dem Tierheim in Lehen wieder zu uns in den Garten
und wir nannten ihn Oskar. Einen Igel hatten wir im Herbst 2015 aus den Fängen einer Krähe, die
auf ihn einpickte, gerettet und ihn ins Tierheim nach Lehen auf die Igelaufzuchtstation gebracht.
Er war völlig von Ungeziefer befallen und viel zu leicht an Gewicht, sodass er den Winter draußen
nicht überlebt hätte.
Jeder kann dort im Herbst Igel hinbringen und im nächsten Frühjahr wieder abholen. Der
Aufenthalt dort und die Tierarztbehandlung sind kostenlos und werden von der Stadt finanziert.
Der Igel zog in unser Garten ein und wir kauften eine Igelschnecke. Das ist ein Igelhaus sieht aus
wie eine Schnecke und ist aus Ton. Die Schneckenform ist gut, damit kein anderes Tier darin
wohnen will, z. B. eine Katze o.ä. Igelfutter besorgten wir aus dem Laden, das riecht auch recht
streng, aber der Igel fraß es gerne. Nach ein paar Wochen war der Igel verschwunden und wir
traurig.
Im Herbst 2016 ließ er sich wieder blicken und zog in die Igelschecke ein. Wir boten ihm das
Igelfutter wieder an. Er futterte auch immer alles auf. Als es kälter wurde, verschloß er die
Igelschnecke mit Blätter, Laub und Gehölz. Im Frühjahr 2017 öffnete er die Tür und zog wieder
aus. Wir sahen ihn den ganzen Sommer nicht.
Neulich war er plötzlich zu unserer großen Freude wieder da. Er zog erneut in die Igelschnecke
und wir füttern ihn wieder. Zusätzlich boten wir ihm noch Heu an, dass er in seine Schnecke
mitnahm und den Eingang damit auch selbst verschloß.
Wir sind gespannt wie es weitergeht und werden berichten.
Monika
von Thomas Wacker 01 Nov, 2017

Die BI Pro Landwirtschaft und Wald in Freiburg Dietenbach & Regio und das RegioBündnis Pro Landwirtschaft, Natur und ökosoziales Wohnen veranstalteten am Samstag, 21.10.2017 von ca.14.00 bis 17 Uhr ein Herbstfest auf der Dietenbach-Wiese.

Die Mitglieder*innen vom RegioBündnis stellten sich vor mit ihren Forderungen „Für den ökosozialen Umbau von Stadt und Region fürs Wohnen“, „Rettet die regionale Landwirtschaft und Natur“ und „ Stoppt das Bauen auf der grünen Wiese JETZT“ erinnern.
Auch Gartenleben war mit einem Info-Stand dabei.

Vielen Dank der BI für die tolle Organisation!

Uns war es wichtig noch einmal zu zeigen, dass wir uns mit den Bauern gemeisam für den Erhalt von Grünflächen und Ackerflächen einsetzen und uns nicht nach dem Motto: Kleingärten gegen Ackerflächen gegeneinader ausspielen lassen.

Wir zahlen alle einen hohen Preis für den Bauwahn!
Die einen für den Verlust ihrer Grün- und Nutzflächen, die anderen für's Wohnen.

Es war ein tolles Fest, mit vielen Gesprächen untereinaden aber auch mit Interessierten, Unterstützer*innen und Freiburger Gemeinderatsmitgliedern. Für Essen und Getränke war auch gesorgt.

Familie Gampp brachte einen ganzen Hänger mit Kürbissen vorbei, die anschließend der Freiburger Tafel und Foodsharing und Kindergärten gespendet wurden.

Weitere Infos zum Fest findet man auf der Webseite der BI Pro Landwirtschaft und Wald in Freiburg Dietenbach & Regio.

Einen Kontakt gibt es auch mit Baron Drohste zu Hülshoff, der ebenfalls von den Bauplanungen betroffen ist und eine Petition gestartet hat.

Eine schöne Dokumentation   auf YouTube vom Herbstfest wurde von Charly Schwörer gedreht, dort findet man alle Redebeiträge vom Fest.


von Thomas Wacker 08 Okt, 2017

Erste Messungen zeigen, dass in unserer Kleingartenanlage die Temperaturen im Durchschnitt um 0,5 bis 0,6 Grad niedriger liegen, als in der nur zirka 500 Meter weiter gelegenen Antoniterstraße im Stühlinger oder am Lederle Platz.

Die Messungen wurden meist morgens (8 Uhr) und teilweise abends (17 Uhr) durchgeführt. Während der Messungen war der Hochsommer allerdings bereits vorbei. Bei hohen Temperaturen und Hitzeperioden sind die Unterschiede sicher noch größer.

Die Durchschnittstemperatur war im Lesegarten (Messzeitraum vom 7.8. bis 6.10.2017, insgesamt 31 Messungen)

  • um 0,53 Grad niedriger als in der Antoniterstraße
  • um 0,62 Grad niedriger als am Lederleplatz
Der größte Unterschied lag bei über 2 Grad C°.

Zitat LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg:

Beobachteter Klimawandel Baden-Württemberg: der Klimawandel und seine Auswirkungen sind nicht nur ein globales Problem, sondern inzwischen auch in Baden-Württemberg zu beobachten. So stiegen die Jahresmitteltemperaturen in Baden-Württemberg in den letzten 100 Jahren bereits um etwa 1 Grad Celsius.

Es zeigt sich, dass Kleingärten in der Stadt wichtig sind, um Städte an den Klimawandel anzupassen. Sie bilden eine Temperatursenke in der Stadt. In unserem Fall von mindestens 0,5 Grad Celsius!

Ab jetzt führen wir kontinuierlich Messungen durch, um noch genauere Daten zu bekommen.

von DID32212 26 Aug, 2017

Umweltministerin Barbara Hendriks kündigte an, „das BMUB werde in Zukunft jährlich zu einem Dialogforum einladen, um den Erfahrungsaustausch über beispielhafte Projekte zu unterstützen…
Im Rahmen der Städtebauförderung stellt das BMUB zudem seit diesem Jahr 50 Millionen Euro für ein neues Programm "Zukunft Stadtgrün" bereit. Im Mittelpunkt dieses Programms steht die städtebauliche Förderung des urbanen Grüns und der grünen Infrastruktur in den Quartieren "

In diesem Zusammenhang hat Nik Geiler (Regiowasser e.V und Mitglied im RegioBündnis Pro Landwirtschaft, Natur & ökosoziales Wohnen) an den Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Herrn Flasbarth, angeschrieben und darauf folgendes angemerkt: „Aufgrund der unerfreulichen Erfahrungen in Freiburg stehen Ihnen die von der Vernichtung der innerstädtischen Kleingartenareale und stadtrandlichen Landwirtschaftsflächen betroffenen Kleingärtner und Bauern in Freiburg sicher gerne für Ihr "Dialogforum" zur Verfügung.


Die Pressemittteilung des BMUB und das komplette Schreiben an Herrn Flasbarth hier:

BMUB Pressedienst Nr. 286/17 -- BereichBerlin, 19. August 2017, Stadtentwicklung, Hendricks: "Grün in der Stadt wird für die Lebensqualität immer wichtiger":

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks ist heute für ihren Einsatz für mehr Grün in den Städten und für eine grüne Infrastruktur mit der Peter-Joseph-Lenné-Medaille ausgezeichnet worden. Die Lenné-Akademie für Gartenbau und Gartenkultur e. V. würdigt mit der Medaille Persönlichkeiten, die sich für die Belange des Gartenbaus und der Gartenkultur einsetzen. In ihrer Dankesrede betonte die Ministerin die hohe Bedeutung urbanen Grüns für die Lebensqualität in Städten .

Hendricks: " Auszeiten in Parks und Kleingärten fördern den sozialen Zusammenhalt. Die städtische Natur übernimmt vielfältige gesundheitliche, wirtschaftliche, ökologische und klimatische Funktionen. Vor allem durch den wachsenden Zuzug in die Metropolen wird das urbane Grün für die Lebensqualität immer wichtiger."

Hendricks hat die Förderung städtischer Grünanlagen zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit gemacht. Mit dem im Mai vorgestellten Weißbuch "Stadtgrün" gab sie dem Bund ein Arbeitsprogramm für die nächsten Jahre. Es umfasst zentrale Handlungsfelder und Maßnahmen zur Sicherung und Qualifizierung von Grün- und Freiflächen in den Städten. Dabei geht es um eine bessere rechtliche Verankerung der urbanen grünen Infrastruktur, um gezieltere Fördermaßnahmen, um die Durchführung von Modell- und Forschungsvorhaben sowie um eine verbesserte Kommunikation zwischen den Akteuren.

Hendricks kündigte an, das BMUB werde in Zukunft jährlich zu einem Dialogforum einladen, um den Erfahrungsaustausch über beispielhafte Projekte zu unterstützen. Außerdem will das BMUB alle zwei Jahre einen Bundeswettbewerb "Grün in der Stadtentwicklung" ausloben. Im Rahmen der Städtebauförderung stellt das BMUB zudem seit diesem Jahr 50 Millionen Euro für ein neues Programm "Zukunft Stadtgrün" bereit. I m Mittelpunkt dieses Programms steht die städtebauliche Förderung des urbanen Grüns und der grünen Infrastruktur in den Quartieren.


Dazu das Mail von Nikolaus Geiler (Dipl.-Biol., Limnologe), R e g i o W A S S E R e.V. am 20. August 2017:

Guten Tag Herr Flasbarth,

mit großem Interesse haben wir die untenstehende BMUB-Pressemitteilung gelesen - weil in der "green city" Freiburg, in Frankfurt und vielen weiteren Boom-Towns in Deutschland urbane Grünflächen, Kleingärten usw. reihenweise platt gemacht werden, um neuen (wir befürchten: zumeist hochpreisigen) Wohnraum zu schaffen.
In dem in Ihrer Pressemitt. erwähnten "Dialogforum" sollte unseres Erachtens deshalb schwerpunktmäßig diskutiert werden, welche Lösungsansätze es gibt, um den in Ihrer Pressemitt. ebenfalls erwähnten "Zuzug" einerseits und die "Sicherung und Qualifizierung von [urbanen] Grün- und Freiflächen'" andererseits unter einen Hut zu bekommen .

Sowohl in Freiburg als auch in Frankfurt/M und in München müssen neben den Kleingärten zudem landwirtschaftliche Nutzflächen dem Wohnungsbau weichen. Diese landwirtschaftlichen Nutzflächen grenzen unmittelbar an bebaute Areale an und dienen den dort lebenen BürgerInnen u.a. auch als Naherholungsgebiete. Bedenklich ist zudem, dass die stadtnahen landwirtschaftlichen Nutzflächen oftmals als die letzten Kaltluftschneisen in die Städte hinein fungieren, was in Zeiten des Klimawandels immer bedeutsamer wird.

Aufgrund der unerfreulichen Erfahrungen in Freiburg stehen Ihnen die von der Vernichtung der innerstädtischen Kleingartenareale und stadtrandlichen Landwirtschaftsflächen betroffenen Kleingärtner und Bauern in Freiburg sicher gerne für Ihr "Dialogforum" zur Verfügung.

Freundliche Grüße aus Freiburg
nikolaus geiler / ak wasser im bbu



von DID32212 30 Jul, 2017

Gartenleben veranstaltete am 28. Juli für die Gärtner*innen ein Grillfest auf dem kleinen Parkplatz im Lehener Wanner. Jede*r brachte Getränke und Grillgut mit, es gab Salate und wieder die legendäre Bowle von Tina. Jörg überraschte mit selbst geräucherten Forellen, die köstlich schmeckten. Zur Sicherheit waren zwei Pavillons aufgebaut worden, sie mussten uns aber nicht vor Regen schützen sondern spendeten Schatten. Die Stimmung war gut und wir saßen bis Mitternacht zusammmen. Trotz Dunkelheit war der Abbau schnell erledigt, da alle mithalfen.


von DID32212 23 Jul, 2017
Die neu aufgekommenen Überlegungen der ProWo, die Sundgauallee zurück zu bauen, eröffnen ganz neue Perspektiven für den Stühlinger.

Der Rückbau würde ein zusammenhängendes „Grünes Band“ vom Eschholzpark bis zur Uniklinik ermöglichen. Auch kann der  Gemeinderatsbeschluss vom 10.Mai 2016, dass bei der Überplanung des Gebietes möglichst viele Kleingärten erhalten bleiben sollen, umgesetzt werden.

Die Kleingärten können hervorragend in das „Grüne Band“ integriert werden. In unserem Konzept vom Juli 2016 haben wir dazu Vorschläge und Ideen entwickelt, wie eine Integration von Kleingärten in ein Freiraumkonzept gelingen kann. Die rege Nutzung unseres seit Mai bestehenden Lesegartens zeigt, dass dieser Ansatz hervorragend geeignet ist.

Der Lesegarten wurde in bürgerschaftlichem Engagement von Gartenleben Freiburg hergerichtet und mit Büchern bestückt. Er ist täglich geöffnet und begeistert viele Bürger*innen.

Jetzt gibt es die einmalige Chance im Stühlinger Grünflächen/Kleingärten mit ihrer ökologischen, kulturellen und sozialen Funktion zu erhalten und gleichzeitig neuen Wohnraum zu schaffen.

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